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Last updateMi, 23 Aug 2017 11am

Traumpfade Colonia del Sacramento

Wer sich in Buenos Aires aufhält und noch ein wenig Zeit übrig hat, dem kann ich einen schönen Tagesausflug empfehlen.

Nach nur einer Stunde Fährfahrt über den Rio de la Plata erreicht man die älteste Stadt in Uruguay, nämlich Colonia del Sacramento. Sie wurde 1680 von dem Portugiesen Don Manuel Lobo gegründet und liegt etwa 177 Kilometer westlich von Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay.

In Puerto Madero (Buenos Aires) hat die Gesellschaft Buquebus ein großes Fährterminal.

Dort kauft man die Tickets, die allerdings nicht ganz billig sind. Für die Tagesfahrt bezahlten wir 90 € pro Person, das war schon ein Sonderpreis der Touristenklasse. (Stand Januar 2015)

Nur eine Stunde Fahrzeit, aber man sollte bedenken, dass es zu Uruguay einen Zeitunterschied gibt. Uruguay ist eine Stunde weiter. Außerdem muss man seinen Pass mitnehmen, denn ohne Pass bekommt man weder ein Ticket noch kann man in Uruguay einreisen.

Es gibt auch günstigere Fähren, dann ist man aber auch 3 Stunden unterwegs und das ist für einen Tagesausflug zu knapp.

Die Fähren haben oft Verspätung, bei unserer Fahrt war es eine ganze Stunde. Das sollte man bei einer Tagesfahrt mit einplanen.

Vom Fährterminal in Colonia del Sacramento erreicht in 10 Minuten die Innenstadt. Man läuft die Straße Rivera bis zu Kreuzung Avenida Gral Flores und biegt dort links ab und schon ist man mittendrin in der Altstadt. Geht man nun die Hauptstraße bis zum Ende, so sieht man auf dem Weg recht und links sowie am Ende den Rio de la Plata .

Während wir durch diese Kleinstadt schlenderten, sie wurde übrigens in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, fällt uns die schöne Lage auf. Sie liegt auf einer in den Rio de la Plata hineinragenden Landzung. Es ist ein ruhiger und beschaulicher Ort, der nicht soviel zu bieten hat.

Aber es macht Spaß durch die Straßen zu spazieren, vor allem, wenn man die vorherigen Tage in der Hektik der Millionenstadt von Buenos Aires verbracht hat.

In Uruguay zahlt man mit Uruguayischen Peso, der Wechselkurs zu Euro beträgt Anfang Januar 2015 1:28.

Was gibt es zu sehen?

Es gibt einige Museen, ein altes Stadttor, ein alter Leuchtturm, Klosterruinen, eine alte Kirche und natürlich auch einige alte Häuser, die Geschichte geschrieben haben.

Wer sich für alte Autos interessiert, hier in Colonia wird man fündig. An jeder Straßenecke stehen Oldtimer, da gehen manchem Besucher die Auge über, denn diese Autos fahren alle noch, die meisten jedenfalls...

Hat man die schöne Kleinstadt ausgekundschaftet, so setzt man sicham besten in eines der vielen Restaurants und verschnauft ganz einfach, vielleicht bei einem echten uruguayischen Bier, einem Pilsen, oder man setzt sich in die gut klimatisierte Eisdiele und schleckt ein leckeres Eis.

Wenn man dann total entschleunigt mit der Fähre ins quirrlige Buenos Aires zurückfährt, dann kommt man zu selben Zeit (Abfahrtszeit) wieder an, denn man gewinnt eine Stunde.

Uns hat der Ausflug sehr gefallen.

Einen ausführlichen Live-Reisebericht zu unserem Aufenthalt findet Ihr in meinem Forum:
In Südamerika unterwegs - Live Reisebericht Teil 1

und hier gibt es einen Kurzbericht:
Reisebericht Südamerika


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