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Last updateFr, 19 Mai 2017 10am

Traumpfade Waidhofen an der Ybbs

Waidhofen ist eine Kleinstadt in Niederösterreich und liegt eigentlich nicht so auf den gängigen Routen. Durch diese beschauliche Stadt mit etwas mehr als 11.600 Einwohnern fließt die Ybbs. Wer so wie wir Glück hat und eine Führung von einem Ortskundigen bekommt, der erfährt so allerlei über diesen Ort.

Waidhofen war eines der wichtigsten Zentren der Eisenverarbeitung. Schön ist es am schmalen Ybbsuferweg entlangzugehen, der im Sommer begehbar ist. An der Uferseite sind steile felsige Hänge, die mit Häusern bebaut wurden. Hier hört man nichts vom geschäftigen Treiben in der Stadt.

Dienstags und Freitags findet auf dem Marktplatz ein Bauernmarkt statt. Waidhofen hat auch ein Schloss und zwar das Rothschildschloss nach dem damaligen Besitzer, dem Bankier  Albert Salomon Anselm Freiherr von Rothschild benannt. Der Bergfried des Schlosses ist zu besichtigen. Der Eintritt kostet nicht viel. In jeder Etage erfährt man einiges über die damalige Zeit. Die grausigen Foltermethoden des Mittelalters werden gezeigt.

Kommt man ganz oben an, dann hat man einen schönen Blick über Waidhofen. Waidhofen hat eine wirklich schöne Altstadt. Viele Häuser stammen aus früheren Zeiten mit Innenhöfen und Arkadengängen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Stadtturm, der auch begehbar ist. Am besten ist es, wenn man den Stadterlebnisweg entlangwandert, denn dieser führt zu allen bedeutenden Bauwerken. Informationen bekommt man imTourismusbüro im Schlossweg 2.

Ein besonderes Angebot des Tourismusbüros ist: Man kann sich einen Picknickkorb (mindestens 24 Stunden vorher) bestellen, der mit regionalen Leckereien bestückt wird und sich ideal für ein romantisches Picknick zu zweit eignet.

In dieser Ecke gibt es auch einige sehenswerte Ziele. Schön war der Ausflug zum Lunzer See.

Nördlich von Waihofen steht eine Basilika am Sonntagberg, die  Pfarr- und Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit und zum hl. Michael. In der Nähe fanden wir auch die kleine Klang-Kapelle. Schön war auch die Hubertus-Kapelle in der Nähe von Opponitz.

Dann kann man ohne Ende wandern, es gibt so viele schöne Wanderwege. Uns hat diese Ecke wunderbar gefallen, das lag ganz sicher auch an der Herzlichkeit der Menschen und besonders an Maxi und ihrer Familie. Übrigens haben wir ganz zünftig beim Kirchenwirt in Opponitz gewohnt.

Mehr über unsere Reise gibt es in unserem Reisebericht: Motorradtour nach Kroatien


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