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Last updateFr, 19 Mai 2017 10am

Traumpfade Hvar mit dem Motorrad

Hier habe ich einen  schönen Motorrad-Tages-Tourenvorschlag, der in Split beginnt. Man nimmt die Küstenstraße in den Süden bis Dvernik  und setzt dort mit der Fähre nach Hvar über. Dann fährt man die Insel ab und nimmt in Stari Grad wieder die Fähre zurück nach Split.

Diese Tour lässt sich auch umgekehrt abfahren. Wir haben uns damals nach dem Fährplan gerichtet. Wir wollten gegen 12:00 h die Fähre in Dvernik erwischen. Zurück ab Stari Grad ging dann eine um 17:30 h. Fahrzeit ca. 2 Stunden. Von Split mussten wir noch ca. eine Stunde bis zu unserer Unterkunft fahren.

Schon früh sollte man losfahren. Man nimmt die schöne Panoramastraße Jadranska Magistrale, jene Küstenstraße, die im ehemaligen Jugoslawien in den 60er und 70er Jahren gebaut wurde.

Außerhalb der Ortschaften kommt man recht gut voran, aber wehe man erreicht eine Ortschaft. Hier bricht der Verkehr regelmäßig zusammen. Da hilft nichts, man muss Geduld haben und Nerven bewahren.

Ich kann aber verraten, es wechselt sich eine Ortschaft mit der nächsten ab und damit hat man eigentlich immer viel Stau.
Trogir - Kastela - Split - Sveti Martin - Dugi Rat, so hieß unsere Strecke damals, eine kleine Cappucino-Pause und weiter über Omis Mimice, Brela, Makarska. In Maskarska legen die Fähren zur Insel Brac ab. Daher standen wir dort eine ganze Weile im Stau. Nun heißt der nachfolgende Abschnitt Maskarska Reviera und es ist wahr, ein Küstenort folgt auf den anderen, man fährt an steilen Felshängen vorbei. Menschen stehen am Straßenrand mit Pappschildern in der Hand: Apartman, sie haben Zimmer zu vermieten.

Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, hat natürlich einen riesigen Vorteil. Man kann immer wieder Autos überholen und sich in freie Lücken quetschen, aber man sollte höllisch aufpassen und kein Risiko eingehen. Das Leben ist zu schön. ;-)

Nun fährt man durch Tucepi, Podgora und Igrane und dann ist man nur noch wenige Kilometer von der Fähre in Drvenik entfernt. Für uns damals war es zu spät, wir haben die 12 Uhr-Fähre verpasst, aber um 13 Uhr ging schon die nächste. Die Fahrt kostete 16 HRK pro Person und 30 HRK pro Motorrad, die Fahrtzeit dauert ungefähr 35 Minuten. Motorradfahrer haben es gut, denn sie müssen sich nicht hinten anstellen, sondern dürfen vorfahren. Die Warteschlangen sind nämlich beachtlich und es kommen auch nicht immer alle mit!

Die viert-größte kroatische Insel Hvar ist 70 Kilometer lang und 10 km breit. Die Fähre legt in dem kleinen Ort Sucuraj an. Wenn man einmal um das kleine Hafenbecken herumfährt, dann kommt man zu einigen netten Restaurants und Tavernen. Dort haben wir unsere Mittagspause verbracht.

Es gibt nur eine Straße, die von dem einem Ende der Insel bis zum anderen Ende führt. Ab und zu zweigt auch mal eine Straße ab, die zu einem verschlafenen Küstenort führt. Auf der Straße ist sehr wenig los, man trifft kaum andere Autos, es sei denn man fährt gerade zu den Fährzeiten.

Allerdings haben wir Kilometer lange Schlangen von Autos und Wohnmobilen gesehen, die sich vor dem Ort Sucuraj stauten. Die passen unmöglich alle auf eine Fähre rauf.

Die Tour über die Insel ist sehr schön. Hvar ist eine grüne Insel und immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf die Küste, das Festland und andere kleine Inselchen. Ab und zu haben wir angehalten, um ein Foto zu schießen. Man kommt durch drei kleine Dörfer, aber das Leben spielt sich wohl in den größeren Ortschaften Hvar und Stari  Grad ab.

Hatten wir fast die gesamte Fahrt die Straße für uns alleine, mehrt sich nun der Verkehr je näher wir an Stari Grad kommen.

Auch hier gibt es wieder eine riesige Schlange von wartenden Autos. Eine Schranke versperrt die weitere Fahrt. Uns wurde zu diesem Zeitpunkt schon ganz mulmig. Damit hatten wir nicht gerechnet. Aber die Schranke öffnet sich für uns und wir dürfen mit den Motorrädern ganz nach vorne fahren. Die Tickets kosteten 47 HRK pro Person und pro Motorrad 78 HRK.

So hatten wir wieder Glück und kamen mit. Die Fähren legen selten pünktlich ab. So fuhr auch diese Fähre mit einer Stunde Verspätung ab. Die Route war schön, denn man fährt zunächst an der Küste von Hvar entlang, dann sieht man schon die Insel Brac und nicht viel später kann man schon die Lichter von Split erkennen.

Die Fahrt vom Hafen durch Split war nicht so prickelnd, vor allem, da es dann doch schon dunkel wurde. Insgesamt gesehen war es eine sehr schöne Motorradtour, wenn auch ein bissel anstrengend.

Wer mehr über unsere Motorradtour nach Kroatien erfahren möchte, der liest meinen ausführlichen Reisebericht: Motorradtour nach Kroatien - Live-

oder nur den Kurzbericht: Motorradtour Kroatien 

Hier habe ich ein Video von unserer Motorradtour:

Motorradtour nach Kroatien:


Video: Dubrovnik 2015

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On Tour in Kroatien - Sommer 2014

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Motorradtour nach Kroatien - Live von unterwegs

Video: Motorradtour Kroatien