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Last updateMi, 23 Aug 2017 11am

Traumpfade Toskana - Lucca

Lucca ist eine wunderschöne Stadt, die man unbedingt besuchen sollte, wenn man in der Toskana weilt. Sie ist nicht nur die Geburtsstadt von Giacomo Puccini, sondern es gibt auch an die 30 Kirchen in Lucca.

Lucca hat immer noch eine gut erhaltene Stadtmauer. Betritt man Lucca durch die Porta San Pietro, so hat man hier die Möglichkeit auf der Stadtmauer einen Spaziergang zu machen.

So kann man auf die roten Dächern der Stadt schauen oder auch auf der anderen Seite auf die wunderschöne Landschaft außerhalb der Stadt, die Hänge des Apenin schauen. Die Stadtmauern sind 12 Meter hoch, so galt die Stadt früher als uneinnehmbar. .

Bei einem Besuch hat man sicher keine Lust, sich alle Kirchen anzuschauen, aber einige müssen sein, so der Dom San Martino, der nahe der Stadtmauer steht. Innen gibt es einige Kostbarkeiten zu sehen,  so der marmorne Sarkophag aus dem Jahr 1405 oder die Darstellung des Letzten Abendmahls, oder das Holzkreuz, ein Meisterwerk der Schnitzkunst aus den früheren Jahren.

Am Piazza di Giglio steht das alte Theater neben der Statue von Guiseppe Garibaldi. Ein Stück weiter erreicht man den von Bäumen gesäumten Piazza Napoleone. Hier findet man viele kleine Cafés. Geht man nun die Via Vittorio entlang, so sieht man schon die Kirche San Michele in Foro  mit ihrer Marmorfassade an der Piazza Michele. Innen weist die Kirche viele Kunstwerke auf.
    
Eine weitere prächtige Kirche ist die Basilica di San Frediano mit 7 Kapellen. Überall findet man schöne Fresken, Wandmalereien, Gemälde, dann die Orgel, eine reich verzierte Sängerbühne und ein Meisterwerk von drei Künstler geschaffen ist das Taufbecken aus dem 12. Jh.

Der Piazza del Anfiteatro wurde auf den Ruinen des römischen Theaters aus dem 2. Jahrhundert gebaut. Rund um den Platz findet man Wohnhäuser, Geschäfte und Bars.
Hat man das andere Ende der Stadtmauer erreicht, so könnte man auch einen Bus zurück zum  Porta San Pietro nehmen. Wir haben es nicht gemacht und sind lieber durch die schönen Straßen geschlendert.

Auf der Via Fillungo befindet sich auch das berühmte Café di Simo, hier trafen sich die Künstler unter anderem auch Giacomo Puccini. Soviel wie ich erfahren habe, ist es aber neuerdings geschlossen.

Einen ausführlichen Reisebericht über die Toskana aus dem Jahr 2005 findet Ihr hier: Toskana 2005


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