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Traumpfade Nordseeinseln - Norderney

Nordseeinsel Norderney

Norderney ist eine Ostfriesische Insel und mit 26,3 km² die zweitgrößte. Rund 5.800 Einwohner leben auf dieser Insel.
Norderney ist mit 14 km recht lang, denn die Breite beträgt im Schnitt "nur" ca. 2 km. Norderney hat fast 14 Kilometer lange Sandstrände, da findet man immer ein kleines Plätzchen für sich. Es gibt auch genügend Strandabschnitte für Hunde.

Ideal ist es, wenn man sich auf Norderney ein Fahrrad ausleiht, aber auch Spaziergänger kommen voll auf ihre Kosten. Außerdem gibt es viele Busverbindungen und Taxis.

Was kann man sich alles anschauen:
Den Bahnhof Stelldichein, zunächst für militärische Zwecke genutzt, später dann als Treffpunkt für Verliebte.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal wurde 1889/99 aus Steinen erbaut, die aus 61 Städte stammen.

Im Haus der Insel finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Das Tourismusbüro befindet sich im Conversationshaus.

Das Wattenmeer, denn Norderney liegt im Nationalpark Wattenmeer, das seit dem 26. Juni 2009 mit zum UNESCO-Welterbe gehört.

Am Flughafen gibt es ein nettes Café mit tollem Blick auf das Flugfeld und das Essen schmeckt!

Das höchste Bauwerk (54 m) auf Norderney ist der Leuchtturm (erbaut 1871-1874)  in der Nähe des Flughafens. 252 Treppenstufen führen nach oben zur Aussichtsplatform. Bei gutem Wetter kann man Juist und Baltrum sehen.

An machen Tagen fährt ein kleines Schiff zu den Seehundbänken. Da diese Touren immer sehr ausgebucht sind, sollte man sich schon früher ein Ticket besorgen, denn sonst kann es passieren, dass man nicht mitkommt. Es ist ein netter Ausflug und dauert anderthalb Stunden, aber so richtig nahe kommt man natürlich nicht an die Seehunde ran.

Es gibt einen Wasserturm, der 500.000 l fasst und auch das Kap, das Wahrzeichen von Norderney ist einen Spaziergang wert. Ein Kap ist ein Landzeichen und diente den Seefahrern zur Orientierung.

Die Inselmühle "Selden Rüst" (seltene Ruhe) ist die einzige Mühle auf den ostfriesischen Inseln. Sie wurde 1862 auf nicht sturmflutfreiem Gelände erbaut und produzierte bei gutem Wind 5 t Getreide pro Tag und war bis 1962 in Betrieb. Mittlerweile befindet sich dort ein nettes Restaurant.

Das ehemalige kaiserliche Postamt stammt aus dem Jahr 1892. Ab 1820 fande die Beförderung der Post über das Watt statt und seit 1875 fuhren Schiffe. Telefonverbindungen waren erst ab 1892 möglich.

Genau gegenüber von dem Postamt in der Poststraße (Fußgängerzone) liegt das Café Gran Florian. Dort gibt es die leckersten Eisbecher der ganzen Insel. Das haben wir zumindest herausgefunden.

Norderney ist recht einfach zu erreichen. Es gibt Zugverbindungen direkt bis zum Fähranleger Norddeich/Mole. Die Fahrtzeit dauert ca. 55 Minuten.

Auf Norderney braucht man eigentlich kein Auto, aber man kann das Auto mit auf die Insel nehmen. In der Innenstadt ist es in den Sommermonaten ohnehin nicht möglich mit dem Auto zu fahren. Daher ist es besser man parkt das Auto in den Garagen der Fährgesellschaft.

Wer es ganz bequem haben will, der kann auch mit dem Flugzeug nach Norderney fliegen. Sicher auch ein Erlebnis.

Einen Live-Reisebericht aus Norderney gibt es hier!


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